Katholische Pfarrei St. Katharina, Aachen-Forst
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Unsere Partnerschaften mit Gemeinden und Gemeinschaften in Ogidi (Nigeria) und in Kanchipuram und Keechalam (Indien)

 

Grundlage unserer Partnerschaft:

Aus dem „Dekret über die Missionstätigkeit der Kirche“ ( 2. Vatikanisches Konzil)

„Da das Volk Gottes in Gemeinschaften lebt,... fällt es auch diesen zu, Christus vor den Völkern zu bezeugen.... und den Raum ihrer Liebe bis zu den Grenzen der Erde hin auszuweiten. ...Von sehr großem Nutzen wäre es, ...Verbindung ...mit irgendeiner Pfarrei in den Missionen zu pflegen, damit so die Verbundenheit der Gemeinschaften sichtbar werde.

Bei der Aufrichtung einer gesunden Wirtschafts- und Sozialordnung sollen die Christgläubigen ihre Arbeit einsetzen.... Mit besonderer Sorge mögen sie sich der Erziehung der Kinder und der heranwachsenden Jugend ....annehmen... als äußerst wertvollen Dienst an den Menschen, ...um die menschliche Würde zu höherer Geltung zu bringen und um bessere Lebensbedingungen vorzubereiten.“

Deshalb regte Pfr. Collas an, eine Pfarrei in einem Missionsland zu finden, um eine solche Verbindung aufzunehmen. Über die Oblatenpatres auf dem Salvatorberg gelang die Verbindung mit Kancheepuram. Das zog Kreise.

 

Kurze Chronik unserer Partnerschaft:

1970 Beginn der Partnerschaft mit der Pfarrei „Immaculate Heart of Mary, Kancheepuram/Indien“, erste Kontakte mit P. Emmanuel OMI, Pfarrer der Pfarrei, die auch heute noch von Oblatenpatres geleitet wird. Die Pfarrer P. Emmanuel, P. Jeevaratnam und P. Cyril hatten die Gelegenheit, uns im Laufe der Zeit zu besuchen.

1975 Beginn der Partnerschaft mit der Pfarrei „St. Vincent Ogidi/Nigeria“, die heute den Namen „Holy Trinity“ führt. Durch eine „Laiengemeinschaft“ aus Forst war das Studium Pfr. Vincent Nwosus aus Nigeria über MISSIO finanziert worden, wofür sich Pfr. Nwosu persönlich bedanken konnte, als er sich 1972 in Deutschland aufhielt.

1980 Übernahme von Patenschaften für Waisen und Kinder armer Leute aus Sri Lanka, die wegen des Bürgerkrieges nach Indien „repatriiert“ worden waren. Diese Patenschaften sind längst ausgeweitet auf Kinder extrem armer, kranker und allein erziehender Eltern ohne Ansehen von Kasten- und Religionszugehörigkeit.

1990 Offizielle Aufnahme der Partnerschaft mit der „Community of Daughters of Mary Immaculate (DMI), Keechalam/Indien“, gegründet 1984 von P. Arul Raj OMI. P. Arul Raj und Schwestern der Gemeinschaft hatten verschiedene Male Gelegenheit, uns zu besuchen.

1997 Schulpatenschaften für Kinder in Ogidi werden übernommen, nachdem Dr. Adigwe, der damalige Pfarrer von Ogidi, die Gelegenheit hatte, am Partnerschafts-Wochenende hier zu sein.

  

Unser Engagement:

Wie unsere Partner versichern, dass sie ständig für uns beten, bemühen auch wir uns, ihrer in unseren Gebeten zu gedenken. Ihre Glaubensstärke, ihr Einsatz für die Ärmsten der Armen und ihre Bemühungen um Gerechtigkeit und Frieden sind für uns dabei Vorbild und Ermutigung.

Als die finanziell besser Gestellten sind wir in der Lage, sie bei ihren Bemühungen zu unterstützen. Der größte Posten in unseren jährlichen Zuwendungen ist der für die Erziehung und Bildung von Kindern und Jugendlichen aufgrund von Patenschaften. Im „St.- Katharina-Kinderdorf“ und in einem Kinderhaus in Chennai (Madras) werden zurzeit 111 Kinder komplett versorgt, und in Ogidi können 38, in Kancheepuram 42 Kinder/Jugendliche durch entsprechende Unterstützung die Schule besuchen. Aufgrund der Sternsingeraktion in unserer Gemeinde können wir einen wesentlichen Beitrag leisten zum Unterhalt des Kindergartens in Kancheepuram. Aus dem Kollektenanteil, privaten und besonderen Spenden (z.B. dem Verzicht auf Geschenke bei besonderen Anlässen), Erlös des Partnerschafts-Wochenendes u.a. halfen und helfen wir den Partnern z. B.:

  • beim Bau von Kirchen, Versammlungs- und Schulungsräumen, Krankenhaus, Schule, Kinderheimen, Häusern für arme Familien,
  • bei Brunnenbau und Wasserversorgung von Kinderheimen und Familienhäusern,
  • bei Projekten der Gesundheitsfür- und –vorsorge,
  • bei der Versorgung von Straßenkindern,
  • bei der Beschaffung von Computern zur Berufsausbildung, von Schuluniformen, eines Jeeps für pastorale und soziale Aufgaben,
  • durch einen Caritasfond für soziale Aufgaben.


Die Besuche von Vertretern unserer Partner hier und unsere Besuche bei den Partnern „geben der Partnerschaft ein Gesicht“.

 
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